Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

Fotos: Horst Schmeck


Literaturoper
nach dem gleichnamigen Roman von Robert Musil
(2012)

Das Frühwerk Robert Musils „Die Ver­wi&r­run­gen des Zög­lings Tör­leß“ schil­dert den In­ter­nats­auf­ent­halt der jun­gen Ti­tel­fi­gur. Törleß er­lebt, wie sei­ne Ka­me­ra­den ei­nen Mit­schü­ler bei ei­nem Dieb­stahl be­obach­ten. Sie be­schlie­ßen, den Schü­ler Basini in ei­ge­ner Ver­ant­wor­tung zu er­zie­hen. Die­se heim­li­chen, auf ei­nem al­ten Dach­bo­den des Schul­ge­bäu­des aus­ge­führ­ten Maß­nah­men, ar­ten in in­halts­lo­se sa­dis­ti­sche Quä­le­rei­en und Miss­hand­lun­gen aus.

Wie kön­nen der­ar­ti­ge Vor­kom­mnis­se zwi­schen den Her­an­wach­sen­den mög­lich sein?

Musil se­ziert und a­na­lysiert in kunst­vol­ler, hoch­li­te­ra­ri­scher und tie­fen­psy­cho­lo­gi­scher Ma­nier das Phä­no­men der Ge­walt und die ver­zwei­fel­te I­den­ti­täts­su­che der ju­gend­li­chen E­le­ven.

Romanadaption und Regie: Andreas Durban
Komposition: Henrik Albrecht
Musikalische Leitung: Georg Leisse
Bühne und Kostüme: Birigt Pardun
Maske: Bianka Meissner

 

Törleß - Lorenz Rommelspacher
Basini - Anna Herbst
Reiting - Katharina Penner
Beineberg - Alexander Schmitt
Bozena, Hofrätin, Mathematiklehrer - Alexandra Bentz
Rektor, Hofrat, Kant, Geschichtslehrer, Fechtlehrer - Carole Schmitt